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Kirschfruchtfliegen – und jetzt?
Sabrina Kaul Comments Aus der Trickkiste
Ein Ärgernis für jeden Kirschbaumbesitzer: die Kirschfruchtfliege. Dieser Schädling befällt vornehmlich Vogel-Kirschen, Sauerkirschen, Heckenkirschen, Schneebeeren und Gewöhnliche Traubenkirschen. Sie legen ihre Eier zwischen Ende Mai und Anfang Juli in den Früchten ab, wodurch diese verfaulen und abfallen.
Ein Ärgernis für jeden Kirschbaumbesitzer: die Kirschfruchtfliege. Dieser Schädling befällt vornehmlich Vogel-Kirschen, Sauerkirschen, Heckenkirschen, Schneebeeren und Gewöhnliche Traubenkirschen. Sie legen ihre Eier zwischen Ende Mai und Anfang Juli in den Früchten ab, wodurch diese verfaulen und abfallen.
Die Fliegen sind circa 5 mm lang und haben einen schwarzen Körper mit gelben Punkten. Ihre Flügel sind durchsichtig mit dunklen Zebrastreifen. Die Maden sind weißlich und entwickeln sich in den Früchten des Kirschbaumes. Dort ernähren sie sich vom Fruchtfleisch, wodurch die Frucht verdirbt und zu Boden fällt. Nach circa 30 Tagen sind die Larven ausgewachsen und wandern von der verfaulten Frucht einige Zentimeter tief ins Erdreich, um sich dort zu verpuppen.
Besonders in trockenen Jahren sind Kirschbäume gefährdet, da die höheren Temperaturen und wenige Niederschläge die Ausbreitung der Kirschfruchtfliegen begünstigt.
Befall durch Kirschfruchtfliegen
So schützen Sie Ihre Ernte vor Kirschfruchtfliegen
- Hängen Sie Gelbtafeln auf die Süd- und Westseite des Baumes, da dort die Kirschen als erstes reifen. Die Farbe und ein bestimmter Lockstoff ziehen die Fliegen an. Der Leim auf den Tafeln hält die Fliegen bei der Eiablage fest. Diese Methode zeigt vor allem das Ausmaß des Befalls und sollte nicht als Alleinmaßnahme genutzt werden.
- Decken Sie den Boden unter dem Kirschbaum mit einem Vlies ab, sodass die schlüpfenden Fliegen nicht weg kommen und keine Eier in den Früchten ablegen können. Nach der Ernte der letzten Kirschen können Sie den Boden wieder frei räumen.
- Pflücken Sie auch alle überreifen Kirschen, die nicht von alleine herunterfallen. Die Larven können sich mit Hilfe eines Spinnfaden abseilen und so die befallene Kirsche unbemerkt verlassen.
- Sammeln Sie alle heruntergefallenen Kirschen regelmäßig ein.
- Pflanzen Sie frühe und gelbfruchtige Sorten. Wenn die Kirschfruchtfliegen einen Eiablageplatz suchen (Mai bis Juli), finden sie in Ihrem Garten nur reife, rote Früchte. Die Fliegen bevorzugen gelbe bis hellrote Früchte. Die gelbfruchtigen Sorten sollen angeblich weniger anfällig sein.
- Legen Sie Schutznetze um die Kronen der Kirschbäume. Die Netze müssen sehr engmaschig und lückenlos sein, sodass die Kirschfruchtfliegen nicht an die Früchte kommen. Diese Art des Schutzes empfiehlt sich für kleine und schwachwachsende Bäume.
- Lassen Sie Hühner in den Garten. Sie picken die Maden und Puppen aus dem Boden und reduzieren so die Population der Kirschbaumfliegen enorm.
Haben Sie noch hilfreiche Tipps gegen den Befall durch Kirschfruchtfliegen? Teilen Sie sie mit anderen Gartenträumern in den Kommentaren.
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