Gartentipps für den Juni

Im Juni gibt es im Garten viel zu tun, vom Anhäufeln und Aussäen bis zum Rasen mähen und dem Zurückschneiden mancher Stauden.

GartenFlora Tipp der Woche - Nr. 23 | 2016

Im Juni gibt es im Garten viel zu tun, vom Anhäufeln und Aussäen bis zum Rasen mähen und dem Zurückschneiden mancher Stauden.

Miniteich

Wer morgens oder zeitig am Abend gießt, spart Zeit und Wasser. Morgens und abends verdunstet nämlich viel weniger Wasser als tagsüber. Die Blätter trocknen rasch bzw. noch vor der Nacht und sind keine Einladung für Schadpilze und Schnecken.

Pflanzen im Teich

Der Juni ist ein guter Monat, um Teiche zu bepflanzen, denn im Frühsommer etablieren sich Sumpf- und Wasserpflanzen rasch. In Pflanzkörben benötigen sie wenig Substrat. Somit gelangen weniger Nährstoffe als Algenfutter ins Wasser. Die Pflanzen können versetzt und durch untergelegte Steine in die passende Wassertiefe gestellt werden. Unbändiges Wachstum wird gebremst. Hohe Arten wie Schilf und Weiderich brauchen große Körbe, die Sie zwischen Steinen verkeilen, damit sie nicht umfallen. Als Substrat empfiehlt sich Teicherde oder Gartenerde mit Lehm oder Bentonit. Tipp: Die auf den Pflanzenetiketten angegebene Wassertiefe ist der Wasserstand über den Wurzeln.

Rhododendrongarten

Bei jungen großblumigen Rhododendron-Hybriden welke Blütenstände vorsichtig entfernen. Die darunter sitzenden Triebknospen treiben dann kraftvoll aus. Die Büsche bauen sich schön auf. Noch einmal Rhododendrondünger geben, wenn im Frühjahr kein Langzeitdünger verabreicht wurde.

Gemüsemais kann noch bis Monatsende gepflanzt werden. Das gut zwei Meter hohe Süßgras aus Mexiko ist zwar ein wunderbarer Sichtschutz, sollte aber dennoch nicht in Reihen kultiviert werden. Am besten fruchtet es auf quadratischen Beeten. Die einjährige Grasart ist ein Windbestäuber. Seine Pollen rieseln aus den männlichen Blüten an der Spitze der Pflanzen auf die Staubfäden, die aus den oberen Enden der Kolben sprießen. In geschlossenen Beständen ist die Befruchtungsrate deutlich höher als in Reihen, wo ein großer Teil der Pollen verloren geht.

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