Ein Feng Shui –Garten ist ein Garten der 5-Elemente und 5-Sinne
Pflanzen die duften
Mögen Sie Düfte über alles? Dann werden sie sich für blasse Pflanzen entscheiden, weil diese mehr Duftfaktoren abgeben. Die Natur hat es sehr vorteilhaft eingerichtet: stark duftende Pflanzen haben weniger Farbe und kaum riechende eher kräftige Farben. Ein Ausgleich nach dem Yin und Yang-Pinzip.
Düfte lassen sich nicht in Worte fassen. Sie erreichen uns und wecken Gefühle.
Besonders wohltuend, wie stimulierend wirken: Lilien, Rosen, Phlox, Minze, Weihrauch, Veilchen, Kiefer, Narzissen, Hyazinthen und Rhododendron, neben Lavendel, der Seidelbast und Jasmin. Sollte man eher am Abend den Garten genießen, dann sind Jasmin und Rosen zu empfehlen, weil sie am Abend ihre Duft versprühen.
Für den Balkon wirken Geranien unter Sonnenglut und Reseda der Extraklasse besonders schön und betörend.
Stark duftende Pflanzen
Argyrocystisus battandieri duftet nach Ananas
Daphne odora ‘Aureo Marginata’ Duft trägt weit
Dianthus ‘Mrs Sinkins’ alle paar Jahre durch jüngere Pflanzen ersetzen
Heliotropium Sorten duftet nach gebackenem Kirschauflauf
Hyacinthus orientalis, Sorten in großen Mengen pflanzen
Lilium regale Lilie mit bestem Duft
Lonicera japonica ‘Halliana’ Geißblatt mit dem süßesten Duft
Nicotiana alata in großen Mengen pflanzen; duftet am Abend
Philadelphus Sorten wunderbare Blüten, aber nur von kurzer Dauer
Rosa ‘Comte de Chambord’ betäubender Duft
Syringa vulgaris, Sorten herrliche Blüten, aber nur von kurzer Dauer
Wenn Sie einen duftenden Garten anlegen, so kann das allein deshalb geschehen, weil Sie Düfte lieben. Sie können sich aber auch mit Düften gegenüber äußeren Einflüssen schützen. Eine Klientin von mir hatte ihre Biogasanlage und ihr Wohnhaus dicht beieinander. Deshalb wählten wir einen Weg zwischen den Gebäuden, der mit Duftpflanzen umsäumt war. Wege, die mit Lavendel umgeben sind oder mit einem Rosenspalier sind besonders günstig.
Pflanzen die klingen
Erinnerungen aus der vergangenen Kindheit treten sehr schnell auf, wenn man die Baumwipfel der Obstbäume rauschen, den Klang der Pappeln und Weiden im Wind hört. Erinnerungen sind sehr häufig mit Geräuschen verbunden. Bienensumme, Vogelzwitschern, das Trappeln von Pferdehufen, der Ruf des Hahns am Morgen und das Rascheln von Stroh unter den Füßen im Herbst. Alles das muss keine Kindheitserinnerung bleiben. Sie kann wieder aufleben: im eigenen Garten oder wo auch immer. Denn bekannt ist, dass diese Geräusche eine antidepressive Wirkung haben und belastbarer gegenüber dem Alltag machen. So ist es nicht verwunderlich, dass das Blätterrascheln von Bambus, wenn leise der Wind durch ihn führt, die Seele streichelt. Auch das Vogelzwitschern streichelt so manche Seele: sollte sich ein kleiner Gartenrotschwanz in Ihrem Garten aufhalten, so wird er schöne Lieder singen, die den Stress vertreiben.
Mit Lavendel, Verbenen, Rosmarin, Thymian, Salbei, Edeldisteln und Geißklee werden besonders Vögel, Insekten und Schmetterlinge angezogen. Gleichzeitig holen Sie sich mit diesen Yangpflanzen positiv, aktive Energie ins Haus.
Bäume, Sträucher und Gräser, die dem Ohr wohltun
Papierbirke (Betula papyrefera) wo ein Baum mit feinen Texturen erwünscht ist
Blasenstrauch (Colutea arborescens) Samenkapseln, die im Wind klappern und rascheln
Dracaena (Cordyline australis) die bandförmigen Blätter rascheln aneinander
Blumenhartriegel (Conus florida) für Waldland
Eukapyptusbaum (Eucalyptur) für einen sonnigen Garten, wo man die herabgefallenen Blätter unter den Füßen zertreten kann
Feige (Ficus carica) für eine warme Mauer
Mannaesche, Blumenesche (Fraxinus ornus) für einen Platz ohne Begrenzung
Magnolie (Magnolia grandiflora) für eine warme Mauer
Gräser (Miscanthus) mehrjährige Gräser für kleine Gärten
Neuseeländer Flachs (Phormium tenax) für warme Gärten
Schwarzrohrbambus (Phyllostachys nigra) Bambus für Platz ohne Begrenzung
Grünblauer Bambus (Phyllostachys Bambus) für Platz ohne niridi-glaucescens Begrenzung
Fichte (Picea breweriana) gut ausgeprägtes charakteristisches Geräusch
Pflanzen zum Streicheln
Rosmarin Rosmarinus officinalis zum Anfassen
Schlangenhaut-Ahorn (Acer capillipes) gestreifte Rinde
Zimtahorn (Acer griseum) abblätternde, sich schälende Rinde; langsamer Wuchs
Schafgarbe (Achillea filipendulina sehr flache Blütenstände; gut ‘Golden Plate’) geeignet zum Trocknen
Riesenlauch (Allium giganteum) dichte kugelförmige Blütenköpfe
Löwenmäulchen ‘Nanum Compactum’ lassen sich am besten wie (Antirrhinum majus) halbwinterharte Einjährige ziehen
Papierbirke (Betula papyrifera) sich abschälende weiße Rinde
Schmetterlingsstrauch (Buddleja crispa) weiß behaarte Blätter und Zweige
Blumenrohr (Canna-Indica-Hybriden) bringt satinartige Blätter hervor; nicht winterhart
Flockenblume, Kornblume (Centaurea dealbata) reizvolle Samenstände
Mädchenauge (Coreopsis tinctoria) reiche Blüten mit satinartigen Blütenblättern
Kosmeen Cosmos bipinnatur eine Fülle von Blüten mit in Sorten satinartigen Blütenblättern; gedeiht am besten in kargem Boden
Meerkohl (Crambe maritima) sehr wächserne, graue Blätter
Hakenlilie (Crinum x powellii) wächserne Blütenblätter; gedeiht am besten in warmen Gärten
Kugeldistel (Echinops ritro) vollkommen kugelförmie Samenstände
Lavendel (Lavandula lanata) wollige Triebe und Blätter; nur für warme Gärten
Federmohn (Macleaya cordata) wächserne Blätter, weiche federartige Blütenköpfe
Korkeiche (Quercus suber) gefurchte Rinde; Material für Korken
Rodgersie (Rodgersia podopylla) gefaltete junge Blätter; benötigt feuchten Boden
Silberblattsalbei (Salvia argentea) Blätter mit dichter weißer Behaarung; sät sich selbst aus
Pflanzen, die Insekten anlocken
Kornrade (Agrostemma githago)
Schmetterlingsstrauch (Buddleja davidii (Varietäten)
Bartblume (Caryopteris x blandonensis)
Säckelblume (Ceanothus (Varietäten)
Weberkarde (Dipsacus fullonum)
Wasserdost (Eupatorium cannabinum)
Strauchveronika (Hebe (Arten und Sorten))
Heliotrop (Heliotropium (Sorten))
Ysop (Hyssopus officinalis)
Lavendel (Lavandula (alle Varietäten)
Geißblatt (Lonicera periclymenum)
Reseda (Reseda odorata)
Seifenkraut (Saponaria officinalis)
Fetthenne (Sedum (Hylotelephium) spetabile)
Spierstrauch (Spiraea japonica ‘Bumalda’
Thymian (Thymus (Varietäten))
Verbene (Verbena bonariensis)
Schneeball (Viburnum tinus)
Pflanzen, die Vögel anlocken
Herbstaster (Aster novi-belgii)
Berberitze (Berberis x stenophylla)
Hartriegel (Cornus florida)
Kosmee (Cosmos (Spezies)
Zwergmispel (Cotoneaster horizontalis
Ölweide (Elaeagnus angustifolia)
Spindelstrauch (Euonymus europaeus)
Sonnenblume (Helianthus annuus)
Geißblatt (Lonicera periclymenum)
Holzapfel (Malus ‘John Downie’
Nachtkerze (Oenothera biennis)
Traubenkirsche (Prunus padus)
Feuerdorn (Pyracantha ‘Mohave’)
Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
Eibe (Taxus baccata)
Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
Ihre Olivia Moogk
Buchtipp: „Qi-Gardens“ erschienen im Silberschnurverlag

